Gebärmutterkrebs

Das Endometriumkarzinom wird meist spät erkannt

Die Gebärmutter ist das Organ, in dem der Fötus zum Säugling heranwächst. Beim Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom) entsteht aus der Gebärmutter selbst ein bösartiger Tumor.

3D Grafik weiblicher Körper, Gebärmutter rot gekennzeichnet
markierter weiblicher uterus © Sebastian Kaulitzki - www.fotolia.de

Die vierthäufigste Krebserkrankung bei Frauen sind die Krebserkrankungen des Gebärmutterkörpers (Uterus). Das Uteruskarzinom ist von den bösartigen Tumoren der Gebärmutter dabei am bedeutsamsten.

Je nach Lage des Tumors unterscheidet man zwischen

  • Zervix- und
  • Korpuskarzinom.

Zervixkarzinom

Symptome und Folgen

Das Zervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs) bereitet lange Zeit keine Beschwerden, deshalb ist eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung beim Gynäkologen ratsam. Vergrößert sich der Tumor und zerfällt mit Geschwürsbildung, kommt es zur folgenden Symptomatik:

Durch die Lage des Zervixkarzinoms kann es zur Verengung der Harnleiter kommen, dem zur Folge werden die Nieren gestaut und es entsteht eine Urämie. Im späteren Verlauf erfolgt die hämatogene Metastasierung in

Behandlung

Die Behandlung des Tumors ist abhängig von seiner Ausbreitung. Eine

ist auf jedem Fall notwendig, nur der Operationsverlauf ist individuell und anschließend erfolgt eine

Korpuskarzinom

Risikofaktoren und Symptome

Das Korpuskarzinom (Gebärmutterhöhlenkrebs) tritt selten vor der Menopause auf, Risikofaktoren sind:

Symptome sind:

  • Blutungen nach der Menopause, bei Frauen im gebärfähigen Alter Metrorrhagien
  • eitriger, blutiger Fluor
  • eventuell Schmerzen im Unterbauch

Das Korpuskarzinom metastasiert in Lymphknoten, Lunge, Leber, Skelett und Gehirn. Der Tumor wird gynäkologisch erst aufgedeckt, wenn die Gebärmutter sich vergrößert hat oder das Karzinom im Gebärmuttermund sichtbar ist.

Behandlung

Eine Behandlung erfolgt durch die

  • operative Entfernung der Gebärmutter,

einschließlich der Eierstöcke und Beckenlymphknoten. Ist das Stadium fortgeschritten oder inoperabel, steht eine

  • Strahlenbehandlung

im Vordergrund. Eine

bei Fernmetastasen zeigt gute Erfolge.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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