21. September 2005
Wissenschaftler haben in einer Studie über zehn Jahre lang 35.000 Frauen in Deutschland, England, Frankreich, Dänemark, Schweden und Spanien beobachtet.
Dabei stellten sie fest, dass weniger als ein Prozent der Frauen bei einem negativen PAP-Test und negativen HPV-Test Tumorvorstufen zu einem Gebärmutterhalskrebs entwickelt haben. Bei rund 17 Prozent der Patientinnen mit einem negativen PAP-Test und positiven HPV-Test bildeten sich Vorstufen des Gebärmutterhalskrebses. War der Befund beider Tests positiv, dann entwickelten sich bei etwa 45 Prozent der Frauen Tumorvorstufen.
Der Virologe Thomas Iftner sagte dazu, dass die Kombination dieser beiden Früherkennungstests die Diagnose von Gebärmutterhalskrebs deutlich verbessert und durch längere Untersuchungsintervalle auch Kosten einspart.
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