5. Mai 2009
Gebärmutterhalskrebs wird meist operativ behandelt. Es gibt einige Maßnahmen, einem Gebärmutterhalskrebs vorzubeugen.
Wird der Krebs frühzeitig erkannt, kann er meist noch gut behandelt werden. Zuerst wird im Rahmen eines chirurgischen Eingriffes eine Gewebeprobe entnommen und im Labor untersucht. Ergibt diese Untersuchung, dass sich der Krebs im Frühstadium befindet, reicht oftmals die Ausschneidung des Tumors aus dem Gebärmutterhals. Dieser Eingriff wird im Rahmen einer Ausschabung durchgeführt. Vorteil dieser Form der Behandlung ist, dass die Patientin weiterhin Kinder bekommen kann.
Ist der Tumor bereits tiefer in das Gewebe gewachsen, muss die komplette Gebärmutter operativ entfernt werden. Die Frau kann dann keine Kinder mehr bekommen.
Wird der Gebärmutterhalskrebs erst im fortgeschrittenen Stadium entdeckt, müssen neben der Gebärmutter auch die umliegenden Lymphknoten, Blutgefäße usw. großräumig entfernt werden, um den Tumor auch vollständig bekämpfen zu können. Lediglich Eileiter und Eierstöcke können oftmals erhalten werden.
Im Anschluss an die Operation erhält die Patientin meist eine kombinierte Strahlen- und Chemotherapie.
In einigen Fällen wird auch vor der Operation eine Chemotherapie durchgeführt, um den Tumor zu verkleinern und ihn anschließend besser entfernen zu können.
Nach der akuten Behandlung erfolgt meist eine Weiterbehandlung in einer Rehabilitationsklinik. Die stationäre Behandlung dauert mehrere Wochen und dient dazu, mit der Krebserkrankung zurechtzukommen und sich von der anstrengenden Behandlung zu erholen.
In regelmäßigen Abständen erfolgt Monate und Jahre nach der Krebsbehandlung eine Nachsorgeuntersuchung, um rechtzeitig ein Wiederauftreten des Tumors feststellen zu können.
Frauen wird grundsätzlich geraten, ab einem Alter von zwanzig Jahren einmal jährlich eine Krebsvorsorge bei ihrem Frauenarzt durchführen zu lassen. Im Rahmen dieser Vorsorge können Veränderungen durch einen Abstrich vom Gebärmutterhals frühzeitig erkannt und behandelt werden.
Frauen, die häufig Geschlechtsverkehr mit wechselnden Partnern haben, sollten immer darauf achten, dass ein Kondom verwendet wird.
Seit einigen Jahren gibt es für junge Mädchen die HPV-Schutzimpfung. Diese sollte vor dem ersten Geschlechtsverkehr verabreicht werden, damit sie ihren vollen Schutz entfalten kann. Die Impfung bewirkt, dass sich die Frauen nicht mit dem HP-Virus infizieren können.
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Von Ilse van Heyst das Fachbuch Das Schlimmste war die Angst. Geschichte einer Krebserkrankung und ihrer Heilung.
