Feigwarzen

Genitalwarzen sind eine durch Viren ausgelöste sexuell übertragbare Erkrankung

Feigwarzen sind stecknadelkopfgroße bis mehrere Zentimeter große gutartige Gewebswucherungen. Durch eine Infektion mit humanen Papillom-Viren bilden sie sich zwei bis vier Wochen nach der Ansteckung vor allem am After oder in der Genitalregion.

Unterkörper einer nackten Frau, sie hält sich Hand vor Geschlechtsorgan
Woman torso © Olga Ekaterincheva - www.fotolia.de

Feigwarzen sind eine durch Viren hervorgerufene Krankheit, die vor allem durch Sexualkontakte entsteht.

Ursachen und Übertragungsweg

Erreger ist oft der humane Papillomvirus, der sich durch Schmier- oder Kontaktinfektionen verbreiten kann. Die Gefahr sich anzustecken ist beim Geschlechtsverkehr deshalb auch am größten. Präservative bieten nur bedingt Schutz, verringern aber das Ansteckungsrisiko.

Symptome und Folgen

Durch den Virus entstehen am After und an den Genitalien

  • kleinere Warzen,

die sich auch zu größeren Warzen verwachsen können. Oft wird ein

empfunden. Im Grunde geht von dieser Erkrankung keine Gefahr aus, vor allem, wenn sie behandelt wird. Man nimmt jedoch an, dass die Erreger der Feigwarzen das Risiko erhöhen, an Krebs zu erkranken.

Bewiesen ist, dass die Viren eine Unfruchtbarkeit hervorrufen, die Geburt eines Kindes verkomplizieren und sich unter Umständen auch auf das ungeborene Kind übertragen können.

Behandlung

Die Warzen können operativ entfernt werden oder man versucht, sie zu vereisen. Es gibt auch Cremes, die auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden können. In der Regel wird das eigene Immunsystem damit selber fertig, wenn es nicht schon geschwächt ist. Eine Impfung ist möglich.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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