3. April 2009
Je nach Ausprägung der Essstörung wird diese im Rahmen einer mehrwöchigen stationären Therapie behandelt. Vorbeugen kann man den Erkrankungen nur bedingt.
Bei der Magersucht ist es von entscheidender Bedeutung, den körperlichen Zustand wieder soweit herzustellen, dass der Patient außer Lebensgefahr ist. Oft müssen die Patienten – auch gegen ihren Willen - künstlich ernährt werden.
Sämtliche Essstörungen werden meist stationär in speziellen Fachkliniken behandelt. Die Patienten erlernen hier wieder das normale Essverhalten. Auch eine psychotherapeutische Behandlung wird durchgeführt. Im Anschluss an diese Behandlung erfolgt besonders bei Magersuchtpatienten und Bulimiepatienten oft eine mehrjährige Unterbringung in einer betreuten Wohngruppe. Es gibt auch diverse Selbsthilfegruppen für essgestörte Patienten.
Um einer Essstörung vorzubeugen, sollten Eltern ihre Kinder niemals zum Essen zwingen. Auch sollten die Eltern keine zu hoch gegriffenen Anforderungen an ihre Kinder stellen, mit denen sie überfordert sein könnten. Vielmehr sollten sie ihnen ein normales und gesundes Essverhalten und ein gutes Verhältnis zu ihrem Körper vorleben und fördern.
Im Erwachsenenalter sollte man sich ausreichend bewegen und auf eine gesunde Ernährung achten.
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