Um Essstörungen zu überwinden, ist in der Regel eine langwierige Therapie erforderlich. Die Betroffenen können aber auch selbst etwas für sich tun.
Menschen, die unter Essstörungen leiden, sind nicht mehr in der Lage, bewusst zu essen. Ihr ganzes Leben ist geprägt von ihrem Körpergewicht und ihrer Figur. Besonders betroffen von Essstörungen, zu denen man Ess-Sucht, Ess-Brech-Sucht und Magersucht zählt, sind junge Menschen.
Je eher eine Essstörung erkannt wird, desto besser lässt sie sich behandeln. Dazu ist es jedoch notwendig, auch selbst aktiv zu werden, und sich klarzumachen, dass es so wie bisher nicht mehr weitergehen kann. Die innerliche Bereitschaft, die Situation zu ändern, ist die Grundvoraussetzung, um eine Besserung zu erzielen.
Wer unter einer Essstörung leidet, benötigt Hilfe. Daher ist es ratsam, mit anderen Menschen darüber zu reden. Zu den typischen Begleiterscheinungen von Essstörungen gehören Depressionen und Einsamkeit. So denken die Betroffenen häufig, dass sie ganz alleine mit ihren Problemen sind. Schafft man es jedoch, sich jemandem anzuvertrauen und sein Schweigen zu brechen, ist der erste Schritt in die richtige Richtung getan.
Natürlich kann man auch mit einer nahestehenden Person wie einem Angehörigen oder einem guten Freund über seine Essstörungen sprechen. Noch besser ist es jedoch, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen, die unter den gleichen Problemen leiden und diese deshalb auch wirklich verstehen.
Eine gute Möglichkeit, auf anonyme Weise Kontakte zu knüpfen, bietet das Internet. So kann man sich in entsprechenden Diskussionsforen zum Thema Essstörungen anmelden und dort mit Menschen, die ebenfalls unter diesem Problem leiden, über die unterschiedlichsten Themen sprechen. Ein großer Vorteil solcher Foren ist, dass man dabei anonym bleibt und sich nicht schämen muss.
Ebenfalls hilfreich kann die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe sein. Dabei werden nicht nur Gespräche zum Thema Essen geführt. Die Menschen, die an solchen Gruppen teilnehmen, leiden ebenfalls unter Essproblemen, sodass sie mit der Problematik bestens vertraut sind.
Allerdings fällt es vielen Betroffenen schwer, eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen, da sie Angst und Scham empfinden. Um diese Gefühle abzubauen, wird empfohlen, im Vorfeld Kontakt mit dem Leiter der Gruppe aufzunehmen und mit ihm ein Gespräch zu führen.
Angst ausgegrenzt zu werden, braucht man in einer Selbsthilfegruppe jedenfalls nicht zu haben. So spielt es keine Rolle, ob man zu dick oder zu dünn ist. Außerdem wird niemand gezwungen, etwas zu tun oder zu sagen, was er nicht möchte. Wer will, kann sich auch auf das Zuhören beschränken.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
15.05.13 | |
![]() | ESSSTöRUNGEN |
09.05.13 | |
![]() | ESSSTöRUNGEN |
04.05.13 | |
![]() | ESSSTöRUNGEN |
02.05.13 | |
![]() | ESSSTöRUNGEN |
30.04.13 | |
![]() | ESSSTöRUNGEN |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Essstörungen Forum


Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann teilen und bewerten Sie ihn bitte: