18. November 2006
Die verminderte Sonneneinstrahlung in der Winterzeit ist die Ursache für eine erhöhte Gefahr einer Grippe-Epidemie. Dies glauben zumindest John Cannell und sein Team aus Wissenschaftlern vom Atascadero State Hospital in Kalifornien.
Durch die UV-B-Strahlung des Sonnenlichts wird die Produktion von Vitamin D im Körper gefördert, welches den Menschen im Winter vor einer Grippe schützt. In der kalten Jahreszeit bewegt sich der Mensch im Schnitt seltener an der frischen Luft. Darüber hinaus kleidet er sich erfahrungsgemäß dicker, was die Sonnenstrahlen abhält. Als Folge wird weniger Vitamin D produziert und der Organismus wird wesentlich anfälliger für das Virus.
Die Frage nach der Ursache für die häufigen Erkrankungen im Winter ist in der Wissenschaft heiß umstritten.
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