14. April 2005
Menschen, die als Kinder erblindet sind, nutzen das Sehzentrum im Gehirn, um besser zu hören. Dies haben, laut einem Bericht des Apothekenmagazins Gesundheit, kanadische Wissenschaftler um Franco Lepore an der Universität in Montreal nachgewiesen.
Wenn sehende Menschen Töne orten, drosselt das Gehirn normalerweise die Aktivität des Sehzentrums. Bei Blinden hingegen bleibt es aktiv. Vor allem diejenigen, die über ein besonders gutes Richtungsgehör verfügen, nutzen Sehnervenzellen verstärkt. Je aktiver dieses Hirnareal bei Blinden ist, desto exakter gelingt es ihnen, einen Ton zu orten.
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