24. Januar 2004
Neue Technik lässt Blinde mehr Hürden erkennen.
Elektronisch aufgerüstete Blindenstöcke sollen die Benutzer in Zukunft auch vor Hindernissen schützen, die mit dem herkömmlichen Stab nicht zu erfassen waren. Das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau berichtet über verschiedene Entwicklungen, bei denen Laser- oder Ultraschall-Sonden den Nahbereich um den Blinden herum bis in Kopfhöhe abtasten und über Vibrationsmelder Hindernisse ankündigen.
Unangenehm für Blinde mit Taststock sind etwa offenstehende Heckklappen von Autos, die auf den Bürgersteig ragen oder Schranken in Brusthöhe, die bisher stets zu spät erkannt werden. Solche Hindernisse sind für die Nutzer der neuen Technik kein Problem mehr.
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