17. April 2009
Mittlerweile werden viele Geräte, beispielsweise Geldautomaten, Handys und Computer über Touchscreen bedient. Aber für sehbehinderte und blinde Menschen ist dies ein Problem, dem sich nun zwei finnische Forschergruppen angenommen haben.
Die eine Gruppe stellte jetzt ihre Lösung vor, indem der Sehbehinderte den Bildschirm an einer freien Stelle berührt, an der dann die Ziffer "5" markiert wird und von dort die weiteren Zahlen ihre Position haben, so liegt die "1" oben links, beziehungsweise die "9" unten rechts, wie bei einem normalen Telefon.
Die zweite Forschergruppe haben die Blindenschrift, das Braille-Alphabet, in verschiedene Vibrationen umgesetzt, die dann der Sehbehinderte lernen muss. Über den Bildschirm ertastet der Benutzer dann die einzelnen Punkte und kann so seinen Text wie auf einer normalen Tastatur eingeben. Mit viel Übung haben die Testpersonen eine Geschwindigkeit von 1,25 Sekunden pro Buchstabe geschafft. Die Forscher wollen diese Methode noch weiterentwickeln.
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