Umfrage - Präimplantationsdiagnostik ja oder nein?

  • ,
  • von Paradisi-Redaktion

Die Präimplantationsdiagnostik befasst sich mit der genetischen Untersuchung von künstlich befruchteten Embryonen. Viele befürchten, dass man sich mit Hilfe dieses Verfahrens in absehbarer Zukunft seine Wunschkinder erschaffen wird. Allerdings bietet dieses Verfahren auch die Möglichkeit Embryonen vor dem Einpflanzen in die Gebärmutter auch auf erblich bedingte Krankheiten zu untersuchen.

Einer Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau" zufolge finden es 18,7% der 1.936 Befragten theoretisch ganz gut, wenn sich ein Paar das Geschlecht ihres Kindes vorher aussuchen könnte. Ganzheitlich erlauben würden die Präimplantationsdiagnostik aber nur 14,7% der Umfragenteilnehmer. 43,5% sprachen sich für eine eingeschränkte Erlaubnis des Verfahrens aus, bei dem beispielsweise nur getestet werden darf, ob Erbkrankheiten vorliegen. Bei 15,6% stößt die Präimplantationsdiagnostik hingegen generell auf Ablehnung und 26,2% haben sich mit der Frage noch nicht ausreichend beschäftigt. Ganze 70,2% der Befragten würden sich aber für eine Abtreibung entscheiden, wenn eine erbliche Krankheit oder eine Fehlbildung beim Embryo festgestellt werden würde.

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Historie:
Erstellt am
So arbeiten wir
Autor:

Mehr über uns
Warum kein namentlicher Autor?

Weitere News zum Thema

Schlafstörungen

Wenn Schlaflosigkeit tödlich endet

Eine seltene Krankheit ist die tödliche familiäre Schlaflosigkeit (FFI), die man auch als letale familiäre Insomnie bezeichnet. Bisher hat man...