1. Juli 2009
Beim Möbiussyndrom sind die Gesichtsnerven der Betroffenen derartig gelähmt, dass sie praktisch zu keinerlei Ausdruck von Emotionen in der Lage sind. Das maskenhaft wirkende Gesicht wird von Außenstehenden als unerträglich empfunden, was die Kranken noch zusätzlich stigmatisiert.
Aufgrund der zurzeit noch ergebnislosen Medizinforschung beschränkt sich die Behandlung auf eine plastische Operation des Gesichts. Nach dem Eingriff verfügen die unter dem Möbiussyndrom leidenden Patienten immerhin über ein „falsches Lächeln“.
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