19. Juni 2009
Das IFAP-Syndrom, eine seltene Erbkrankheit, welche Haarausfall und enorme Lichtempfindlichkeit entwickeln kann, wurde von Genforschern der Uni Marburg entschlüsselt.
Verantwortlich ist eine Mutation eines bestimmten Gens auf dem X-Chromosom, weshalb sich die Krankheit in vollem Maße nur bei Männern zeigt. Frauen, da sie zwei X-Chromosomen in ihren Erbanlagen besitzen, haben lediglich ein schwaches Auftreten der Erkrankung, in Form von schuppiger Haut oder vermindertem Haarwuchs. Durch die Dekodierung ist es nun möglich, Voraussagungen zu treffen, in wie weit die Erkrankung in den betroffenen Familien zu prognostizieren ist. 100 Fälle des IFAP-Syndrom sind weltweit belegt.
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