25.11.07 18:41
Carry
Carry

Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied

Epilepsie Forum

Epilepsie im Straßenverkehr

Wenn ich als Epileptiker am Straßenverkehr teilnehme, es kommt zu einem Anfall und dadurch zu einem Unfall, muss ich dann dafür aufkommen? Darf ich als Epileptiker Auto fahren?

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Antworten (5)

03.09.08 12:54
Mausi
Mausi

Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied

Epilepsie im Straßenverkehr

Hallo Carry,

also ich bin auch Epileptikerin und fahre selbst Auto. Also es ist so, dass wenn Du den Unfall verursachst, d.h. wenn Du schuld bist, musst Du natürlich dafür aufkommen. Ist ja auch bei nicht-Epileptikern so. Und was das Autofahren betrifft: Bei mir war es so, dass ich ein Jahr anfallsfrei sein musste, dass man den Führerschein machen durfte bzw. wieder Auto fahren darf und Du musst halt regelmäßig zum Neurologen für EEG Untersuchungen. Außerdem ist es bei mir so, dass die Behörde, die den Führerschein ausgestellt hat, bei mir ist das die Kreisverwaltung, möchte jährlich eine Bescheinigung von dem Neurologen, dass ich fähig bin ein Kfz zu führen und keinerlei bedenken bestehen. Die Bescheinigung kostet 5 EUR. Ich hoffe Dir weitergeholfen zu haben....

LG

10.03.11 18:59
Jofen
Jofen

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Epi-Unfall-Gefahr

Hallo Carry, wenn Du Anfälle hast, dann fahre nicht! Bei einem Unfall (z.B. wenn die Polizei Medikamente bei Dir findet), dann bist Du dran. Du wirst sogar strafrechtlich belangt, auf bayrisch gesagt: man sperrt Dich ein! Die Polizei hat überhaupt keine Ahnung von Differentialdiagnosen. Alle hören nur auf die konservativen Schulmedizis und solche sind auch bei der Polizei. Ausnahmeregelungen gibt es nicht, man sollte als Epi "fehlerfrei" sein so das Juristenpostulat der Deutschen und die deutschen Juristen sind für sich genommen "entscheidungsunfähige" Ableger der alteingesässenen konservativen Schulmediziner.Letztere haben wenig Durchblick, denn sie orientieren sich wiederum an der Gesetzeslage: "Epi und kein Fahren, das wären zuviele Gefahren. Sie wissen nicht einmal, daß jeder Mensch einmal im Leben selbst einen Epi erleidet. Epi - ein Definitionsproblem in einem inhumanen System!? LG Jofen

11.03.11 14:59
Maria
Maria

Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied

Deine verärgerte Meinung

Hallo Jofen, man hört Deine verärgerte Meinung über die gesellschaftl. Diskriminierung und DEine Unzufriedenheit über DEine Behandlung heraus. Ich glaube, Du solltest einmal den Arzt wechseln oder zum Facharzt gehen. Mein Tipp: lasse Dich erst einmal einstellen!Man darf nämlich auch bei Epilepsie zurecht fahren, wenn die richtige Einstellung stimmt!LG Maria

11.03.11 15:36
Johannes
Johannes

Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied

In der Kritik steckt die Chance!

Hallo Joven,
Dein Beitrag kritisiert die Inhumanität in unserem Lande. Natürlich hat jeder das Recht auf Meinungsfreiheit und z.T. hast Du schon recht. Der Unterschied zwischen reich und arm wird auch immer größer und der Sozialabbau scheint zuzunehmen. Mein Frage: warst Du schon einmal bei einem richtigen Epileptologen, einer Klinik für Epileptologie? Es gibt nämlich ganz gute neue Medikamente. Mache einen Neustart und dann hast Du auch gute Chancen!!! Weißt Du, daß Du einen Rechtsanspruch auf Grundsicherungsleistungen u.ä. hast und das gegebenenfalls sogar über Juristen einklagen kannst? Viel Glück, Johannes

11.03.11 16:49
Ines
Ines

Beitrag von einem Gast oder ehemaligen Mitglied

Epilepsie im Strassenverkehr

Ich bin seit Feb. 2007 Epileptikerin und musste bei Feststellung der Krankheit durch den Arzt, eine Unterschrift geben, dass ich aufgrund dieser Erkrankung nicht selbst Auto fahren darf. Begründung: Trotz Tabletten und Einstellung kann der Arzt nicht ausschließen, das man keine weiteren Anfälle bekommt. Solltest Du praktisch im Auto einen Anfall bekommen und einen Unfall bauen, obwohl Du weißt, dass Du Epilepsie hast, musst Du für den Schaden, der entsteht im vollem Unfall haften, auch für die Opfer (Verletzte & Tote) aufkommen und auf Dich kommt ein Ermittlungsverfahren.


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