4. November 2011
Allergische Ekzeme bilden sich vornehmlich auf der Epidermis (Oberhaut). Aber auch die darunter liegende Lederhaut kann von allergischen Hautirritationen befallen werden.
Im akuten Zustand eines allergischen Ekzems reagiert die Haut mit Entzündungen, Rötungen und starkem Juckreiz. Beim Aufkratzen der meist stark juckenden Hautstellen entzünden sich diese und Bakterien können bereits erkrankte Hautbereiche besiedeln. Als Folge dieses Befalls mit Bakterien können die betroffenen Hautstellen Krusten bilden und dann sogar nässen. Im weiteren Verlauf trocknet die Haut ab, es bilden sich rotlich gefärbte Knoten und die obersten Hautschichten schuppen ab.
Es gibt drei unterschiedliche Formen von Ekzemen: das Kontaktekzem, atopische Ekzeme und seborrhoische Ekzeme. Kontaktekzeme entstehen bei wiederholtem Kontakt der Haut mit schädigenden Substanzen wie beispielsweise Waschmitteln oder Duftstoffen. Auch die Interaktion mit Allergie auslösenden Stoffen kann sich durch diese Form von Ausschlägen äußern.
Atopische Ekzeme hingegen entstehen einerseits durch äußere Eigenschaften als auch durch genetische Veranlagung. Sie sind auch bekannt als Neurodermitis.
Das seborrhoische Ekzem hingegen zeichnet sich durch eine vermehrte Produktion von Talg, vorzugsweise auf der Kopfhaut, aus und gilt daher nicht als typisches allergisches Ekzem.
Um welche Art von Dermatose es sich im speziellen Fall handelt, kann ein Hautarzt durch diverse Untersuchungen bestimmen. Meist kann im Stadium einer akuten Dermatitis bereits eine kortisonhaltige Creme zur Verbesserung der Symptome verhelfen.
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