15. September 2008
Einer der gefährlichsten Krankheitserreger das Marburg-Virus ist von einer niederländischen Touristin eingeschleppt worden.
Die Frau hatte in ihrem Urlaub in Uganda unter anderem eine Höhle besucht. Vor einem Jahr wurde der Erreger bei Flughunden, die in Höhlen wohnen, entdeckt. Die 40jähre Frau wird zur Zeit in einer Klinik im holländischen Leiden behandelt und nach Aussage der Ärzte ist sie schwer erkrankt, aber der Zustand sei stabil. Normalerweise sterben fast 90 Prozent an dieser Krankheit, die schwere innere Blutungen verursacht.
Im Jahre 1967 tauchte diese Krankheit erstmals im hessischen Marburg, dort kamen die Erreger mit Versuchsaffen aus Uganda nach Deutschland, auf. Damals wurden 31 Menschen infiziert und sieben starben, alleine 5 in Marburg, weshalb man diesen Virus auch als Marburg-Virus bezeichnet. Die Infektionen verbreiten sich weniger, weil die meisten, bevor sie andere infizieren können, sterben.
Eine Impfung gibt es nicht, man versucht in diesen Fällen die Symptome mit Medikamenten zu behandeln, so wird der Kreislauf unterstützt. Die Sterberate liegt zwischen 25 und 90 Prozent.
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