16. Januar 2006
Schwere Formen von Lese- und Rechtschreibschwäche sind offenbar auf einen einzigen Gendefekt zurückzuführen, berichtet das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau.
Wissenschaftler um den Marburger Psychiater Dr. Gerd Schulte-Körne von der Universität Marburg orteten den entscheidenden Fehler auf dem Cromosom Nummer 6. Dort liegt ein Gen mit der Bezeichnung DCDC 2.
Seine Fehlfunktion hemmt vermutlich die Entwicklung von Gehirnregionen, in denen Sprache verarbeitet wird.
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