Forum zum Thema Dickdarmkrebs

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Beantwortete Fragen (2)

Unzureichend beantwortete Fragen (2)

Karla100
Gast
Karla100

Nach wieviel Jahren kann man nach einer Dickdarmkrebs-OP eine zweite Reha beantragen?

Mein Bruder hatte vor drei Jahren eine Dickdarmkrebs-OP. Danach war er einige Wochen in einer Reha. So richtig gut geht es ihm leider immer noch nicht und ich denke eine zweite Reha würde ihm gut tun. Unter welchen Voraussetzungen wäre die Beantragung einer zweiten Rehamaßnahme erfolgsverssprechend? Danke für jeden Tipp dazu. Gruß, Karla

Mitglied strickstrumpf ist offline - zuletzt online am 22.12.15 um 20:32 Uhr
strickstrumpf
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Nachkur

So eine "zweite Reha" heißt offiziell "Nachkur", weil sich eine Reha immer unmittelbar an eine OP anschließt. Wenn so ein Antrag Erfolg haben soll, muss der behandelnde Arzt eine entsprechende Empfehlung schreiben, die man dann seiner Krankenkasse vorlegt.

Mitglied Bergmann62 ist offline - zuletzt online am 13.12.15 um 10:30 Uhr
Bergmann62
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Karla100, was du denkst, ist nicht so wichtig. Entscheidend ist, ob der Arzt davon überzeugt ist, dass sich der Zustand deines Bruders durch eine Nachkur bessert oder nicht. Allein die Tatsache, dass es ihm noch nicht so gut geht, heißt nicht automatisch, dass eine Kur etwas bringt.

jonnyboy
Gast
jonnyboy

Darm entfernen bei Dickdarmkrebs?

Muss man bei Dickdarmkrebs den Dickdarm entfernen lassen? Oder gibt es auch andere Heilmethoden? Kann man ohne Dickdarm noch ein normales Leben führen? Gibt es Prothesen für den dickdarm oder wird dafür dann einfach der Dünndarm verwendet?

Mitglied orlando ist offline - zuletzt online am 22.04.11 um 10:33 Uhr
orlando
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Kolonkarzinom

Je nach dem in welchem Stadium der Dickdarmkrebs entdeckt wird, wird in der Regel das betroffene Teilstück des Darms entfernt, aber keineswegs der gesamte Dickdarm. Entscheidend für das spätere Leben nach einer Operation ist auch, welcher Teil des Dickdarms betroffen war: der aufsteigende Teil (Darmabschnitt, der unmittelbar dem Dünndarm folgt), der querverlaufende Teil (dieser und der aufsteigende Teil werden relativ selten vom Krebs befallen) oder der absteigende Teil (der am meisten betroffene Teil des Darms; meistens im Bereich der sogen. Sigmaschleife und im Bereich des Rektums). Ist das Rektum betroffen, ist es hin und wieder notwendig einen künstlichen Darmausgang anzulegen. Eine andere Möglichkeit das Kolonkarzinom zu heilen gibt es nicht.

T,A.
Gast
T,A.
Darm entfernen bei Dickdarmkrebs?

Leider wird gerade bei Dickdarmkrebs viel zu schnell zum Skalpell
gegriffen und dabei auch noch viel zu viel weggeschnitten.

Je nachdem wie groß der Tumor ist, in welchem Stadium und Grading
er sich befindet, sollte folgendes unternommen werden:

T0 bis T1 (bis SM1/2) = Einfach Entfernung des Polypen / Tumor,
der sich auf die Mucosa (Darmschleimhaut) befindet mittels ESD (*)
* Endoskopische Submucosa Dissektion

T1 (ab SM2 /3) = Teilentfernung der Submucosa mittels ESD

Selbst ein T2 mit Infiltrierung der Muscularies kann unter Umständen noch
mittels ESD abgetragen werden.

Danach sollte in den ersten 2 Jahren alle 3 Montae eine Vorsorgekontrolle, wie Koloskophie mit Blutuntersuchung erfolgen

Hingegen bei T2 mit Durchbruch der Muscularies,
sowie bei T3 (Infiltrierung / Durchbruch der Darmwand) muß operiert werden.

Bei allen Techniken sollte die Entfernung "in Toto" erfolgen,
wobei man sich über den Abstand ins Gesunde Streiten kann.

* diverse Studien deuten an, dass bereits 0,5 mm in Toto als ausreichend
angesehen werden kann.


Eine Metastierung in andere Organe ist nahezu ausgeschlossen,
da es im Grunde keine Metastasen gibt.

Bei Zeitgleichem-, oder auch späteren Tumorbefall anderer Organe
handelt es sich fast ausschliesslich um weitere Primärtumore.

Entgegen den medizinischen aufgestellten Dogmen, dass sich Zellen
bereits im Frühstadium eines Tumores von diesem ablösen und über
die Blutbahn (Veneneinbruch) oder über die Lymphbahn (Lympheinbruch)
als Metastasen so zu anderen Organen gelangen können.

Verhält es sich eher so, dass nahezu abgestorbene Zellen, erst bei einem
offenen Tumor sich von diesem lösen, dann unter bestimmten Umständen
in den Lymphfluss gelangen können, wo diese dann über die Lymphknoten
herausgefiltert werden.
Bedingt durch den weiteren Zellverfall entzünden sich die Lymphknoten
und werden daher in Mitleidenschaft, es kann sich ein Geschwür darin bilden.

Gelangen solche Zellen aber in den Blutkreislauf, so werden diese zumeist
von der Leber herausgefiltert und abgebaut.
In sehr seltenen Fällen, legen sich diese fast abgestorbenen Zellen auch in
anderen Organen ab, wo sie Entzündungen hervorrufen.
Wird nun das entzündete Gewebe durch diese Zellen zum vorzeitigem
Untergang gebracht, entsteht ein Geschwür, dass zu einem Tumor führen kann.

Die geschieht wiederum dann, wenn der Mensch z.B. durch eine Chemo
geschwächt ist und/oder der Körper Nährstoff - Vitamin - Mineral, vor allem
Sauerstoff Defizite besitzt.

Da jedoch der Körper sich auch gegen Geschwüre und Tumore wehren will,
kapselt er diese vom gesunden Gewebe ab.

Man nennt diese Hülle "Granulozyten reiche Entzündung).

So soll dem Geschwür / Tumor möglichst viel Nährstoffe, vor allem
Sauerstoff entzogen werden.

Nur leider ist dies in vielen Fällen ein absolutes Fehlverhalten des Körpers,
weswegen Tumore erst richtig entstehen können.

Kurz um, Tumore sind untergegangene Zellen, die-, je weiter sie untergehen,
logischer Weise immer weniger Nährstoffe und Sauerstoff brauchen, aber
stetig andere Zellen in ihrer Umgebung zum Absterben bringen.

Je mehr Abwehrkräfte und u.a. Granulozyten ein Mensch besitzt,
um so langsamer wächst ein Tumor oder bildet sich sogar zurück.

In jedem Fall eines Tumors sollte der Mensch so viel Sauerstoff wie möglich
ins Blut bringen, sei es nun über Sport oder mittels täglichem Einatmen von
medizinischem Sauerstoff (*).

* bereits 30 Minuten täglich mit etwa 6 Liter / Minute erhöhen den
Sauerstoffgehalt im Blut um mehrere Prozent.

Ausserdem sollten entzündungshemmende Ergänzungen zu der Nahrung
eingenommen werden, als da viel Omega3 in Form von Fisch oder auch
Fischkapseln (bis zu 20 Stück mindestens 120/180 EPA/DHA wären, sowie
u.a. Knoblauch, Zwiebeln etc...

Zudem alles meiden, was eventuell entzündungsfördernd und/ oder
Tumor Auslöser sein könnte.

Und sich darüber hinaus möglichst halbwegs gesund ernähren........

Krebs gibt es im eigentlichen Sinne überhaupt nicht,
sondern nur Geschwüre, die sich in Benigne und Maligne Geschwüre,
also Benigne (gutartig), bzw. Maligne (bösartig) gleich Tumor aufteilen.

Und da es sich in eigentlichen Sinne nur um untergegangene Zellen,
untergegangenes Gewebe handelt, ist Krebs gar nicht sooo schlimm.

INSOFERN ....FRÜHZEITIG ERKANNT UND MÖGLICHST GEBANNT WIRD.

Die o.g. Aussage / Darlegung entstammt aus meinem Verständis in Sachen
Krebs, also so wie ich die Dinge sehe und logisch betrachte.

Meine Betrachtung stellt weder eine medizinische Beratung, bzw. Anleitung
im Umgang mit Krebs dar und ersetzt auch keinen Arzt !!!!!

Unbeantwortete Fragen (6)

sanny1304
Gast
sanny1304

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Eumel28
Gast
Eumel28

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Maumi

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magnuz

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Daniel

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Gast
Andreas

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