19. Dezember 2011
Wie Forscher der Technischen Uni in München berichten, kann eine Diabetes vom Typ 1 mit Hilfe eines Antikörper Screenings rechtzeitig erkannt und dementsprechend behandelt werden. Dadurch könnten dann schwerwiegende Komplikationen und auch eventuelle Lebensbedrohungen verhindert werden.
Besonders bei Kindern aus sogenannten Risikofamilien traten durch regelmäßige Untersuchungen die eventuell auftretenden Komplikationen um ein 10-faches seltener auf, als bei den betroffenen Kindern, die nicht beim Screening teilgenommen hatten.
Wenn die Leber bei Insulinmangel bestimmte organische Säuren produziert, so kann es dadurch zu einer Übersäuerung des Blutes kommen und die Folge ist ein Flüssigkeitsverlust, Herz-Kreislauf-Probleme sowie Bewusstseinsstörungen - es kann sogar zum Koma führen.
Diese auftretende Komplikation wird als Ketoazidose bezeichnet und kann bevor die ersten Symptome auftreten, durch eine regelmäßige Messung der Inselautoantikörper bei den betroffenen Kindern erkannt und dann dementsprechend behandelt werden.
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