14. Januar 2005
Herz-Kreislauf-Krankheiten, chronische Bronchitis, Krebs – mit diesen Risiken müssen sie leben, wissen Raucher. Weniger bekannt ist: Auch für Diabetes sind sie anfälliger als Nichtraucher. Das berichtet die Apothekenzeitschrift Diabetiker Ratgeber.
Rauchen fördert eine sogenannte „Insulin-Resistenz“. Das für den Zuckerstoffwechsel wichtige Hormon Insulin kann dabei seine Wirkung nicht mehr vollständig entfalten: Die Betroffenen bekommen einen Typ-2-Diabetes.
Wie bei den anderen vom Tabakrauch bedingten Krankheiten gilt aber auch für den Diabetes die tröstliche Erkenntnis: Wer aufhört zu rauchen, vermindert seine Risiken – je länger er durchhält, umso stärker. Diabetiker, die das Rauchen aufgeben, verbessern ihre Blutwerte innerhalb von Jahresfrist sehr deutlich.
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