14. Januar 2005
Mit konsequentem Abspecken und mehr Bewegung die Zuckerkrankheit in den Griff kriegen – im Prinzip geht es, sagt Prof. Dr. Werner Scherbaum vom Diabetes-Forschungsinstitut der Universität Düsseldorf in der Apotheken-Zeitschrift „Diabetiker Ratgeber“.
Voraussetzung ist, dass es sich um den Typ-2-Diabetes handelt, die Form der Zuckerkrankheit, die meist nach dem 40. Lebensjahr und bei Übergewicht auftritt. Da dies aber die häufigste Form ist, kommt der „Abspeck-Therapie“ eine überragende Bedeutung zu. Viele Diabetiker könnten dadurch ohne Tabletten leben, auch wenn ihnen die Gefahr erhalten bleibt, dass die Krankheit mit fortschreitendem Alter (wieder) mit Medikamenten behandelt werden muss.
Der Zuckerstoffwechsel, so der Experte, sei nun einmal gestört. Wer aber durch ein möglichst normales Körpergewicht noch lange gute Blutzuckerwerte erreiche, der schütze sich auch optimal vor den Folgeerkrankungen des Diabetes wie Nieren- und Augenschäden oder Durchblutungsstörungen.
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Der Ratgeber Was ein Diabetiker alles wissen muß von Berend Willms.