Nützliche Hinweise für schwangere Diabetikerinnen - eine gute Planung ist wichtig

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  • von Paradisi-Redaktion
Ärztin macht Ultraschalluntersuchung bei schwangerer Frau

Eine Schwangerschaft erweist sich heutzutage auch für Frauen mit Diabetes als problemlos. Das Risiko für eventuelle Komplikationen ist sehr gering, wenn man sich um die Erkrankung kümmert und alle dafür erforderlichen Untersuchungstermine wahrnimmt.

Wichtig ist eine monatelange Planung der Schwangerschaft im Voraus, denn denn wenn die Zuckerwerte zum Zeitpunkt der Geburt schlecht sind, kann sich dies negativ auf das Kind auswirken - das Risiko für Fehlbildungen und Fehlgeburten steigt.

Wichtige Untersuchungen während der Schwangerschaft

Ärzten zufolge sollte der Langzeitwert HbA1c im Idealfall bei der Entbindung unter 6,5 Prozent liegen. Zusätzlich zu den für Schwangere empfohlenen Kontrollen der Nieren, Schilddrüse und des Blutdrucks sollten Diabetikerinnen auch Augen und Nerven untersuchen lassen. Augen-Spiegelungen sind besonders wichtig, um Schäden der Netzhaut zu vermeiden.

Frauen mit Typ-2-Diabetes müssen von Tabletten, die den Blutzucker senken, auf Insulin umsteigen, um das Kind nicht zu gefährden, hier gehen die Empfehlungen zum NPH-Insulin. Betroffene sollten auf regelmäßge - acht mal tägliche - Blutzuckerkontrollen achten. Als gute Werte gelten: 65 bis 95 mg/dl vor dem Essen, weniger als 140 mg/dl eine Stunde nach dem Essen, und 90 bis 120 mg/dl vor dem Schlafengehen.

Tipps für eine gute Planung

Neben den erwähnten Kontrollen sollten Schwangere Jod und Folsäure einnehmen. Mögliche Beschwerden können frühzeitig erkannt und behandelt werden, wenn die Diabetikerinnen neben der gynäkologischen auch eine diabetologische Behandlung wahrnehmen. Für eine ausreichend gute Betreuung sollte die Geburt in einem Perinatalzentrum durchgeführt werden, welches Stufe 2 als Mindestversorgungsstufe anbietet. Hierbei sollte schon zu Beginn der Schwangerschaft Kontakt zur Klinik aufgenommen werden.

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Zuletzt aktualisiert am
Erstellt am 20.01.2014
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