Wie der Diabetes therapiert wird, richtet sich nach der Diabetesform. Zumindest einem Typ 2-Diabetes kann man sehr gut vorbeugen.
Sowohl der Typ 1 als auch der Typ 2 sind nicht heilbar. Diabetiker, die verantwortungsvoll mit ihrer Erkrankung umgehen und sich an die ärztlichen Anweisungen halten, können jedoch ein normales Leben führen. Je kontrollierter die Blutzuckerwerte sind, desto weniger Folgeschäden sind zu erwarten.
Der Typ 1-Diabetes wird mit Insulinspritzen behandelt. Der Diabetiker muss diese Zeit seines Lebens verwenden. Heutzutage gibt es auch die Möglichkeit einer Insulinpumpe. Diese gibt in regelmäßigen Abständen automatisch Insulin an den Körper ab, so dass keine Injektion vergessen werden kann.
Liegt nur ein leichter Typ 2-Diabetes vor, so können die Zuckerwerte durch eine Ernährungsumstellung gesenkt werden. Betroffene müssen sich vitaminreich und kohlenhydratarm ernähren und regelmäßig Sport treiben, so dass das Übergewicht reduziert wird. Durch diese Maßnahmen kann den Betroffenen das Insulinspritzen erspart bleiben.
Reicht die Ernährungsumstellung nicht aus, verordnet der Arzt Tabletten. Erst im letzten Schritt wird Insulin in Spritzenform verordnet, wenn die Tabletten nicht oder nur unzureichend den Blutzuckerspiegel senken. Bei der Insulintherapie gibt es verschiedene Möglichkeiten: Betroffene, die ihren Tagesablauf straff durchstrukturiert haben und konsequent ihren Ernährungsplan einhalten, können ein- oder zweimal täglich ein lang- sowie ein kurzwirksames Insulin spritzen. Dieses senkt der Blutzuckerspiegel jedoch nur, wenn sich die Betroffenen täglich ähnlich ernähren.
Für Diabetiker, die individuell ihr Insulin spritzen möchten, gibt es die Möglichkeit, Insulin nach Bedarf zu spritzen. Betroffene messen mehrmals täglich ihren Glucosewert und legen anhand dieses Wertes fest, wie viele Einheiten Insulin gespritzt werden müssen. Diese Version bedarf jedoch einer hohen Eigenverantwortlichkeit. Sie erlaubt dem Diabetiker jedoch auch, auf eine einmalig veränderte Mahlzeit (zum Beispiel wegen einer Feier) sofort reagieren zu können, ohne dass dies Schäden verursachen würde.
Während einer Diabetikerschulung in speziellen Diabetikerpraxen oder Krankenhäusern lernen die Diabetiker, wie und in welche Stelle des Körpers sie das Insulin spritzen müssen und wie sie sich ernähren müssen, um den Diabetes stabil zu halten. Diabetiker lernen hier auch den Umgang mit den so genannten Pens, mit denen das Insulin gespritzt wird.
Abschließend gehört zu einer umfassenden Therapie bei Diabetes auch die regelmäßige ärztliche Untersuchung, um Folgeerkrankungen wie zum Beispiel einen Schlaganfall zu vermeiden.
Da der Typ 1-Diabetes vererbt wird, kann man diesen nicht verhindern.
Wird der Typ 2-Diabetes vererbt, kann man auch diesen nicht verhindern. In den meisten Fällen ist die Hauptursache dieser Diabetesform jedoch das Übergewicht. Genau dieses kann man vermeiden, wenn man sich gesund und ausgewogen mit vielen Vitaminen, Vollkornprodukten und wenig Kohlenhydraten ernährt und auch regelmäßig Sport treibt.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
HEUTE | |
![]() | DIABETES |
22.05.13 | |
![]() | DIABETES |
19.05.13 | |
![]() | DIABETES |
17.05.13 | |
![]() | DIABETES |
14.05.13 | |
![]() | DIABETES |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Diabetes Forum


Der Ratgeber Fragen und Antworten zum Diabetes von Rüdiger Petzoldt.
Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann teilen und bewerten Sie ihn bitte: