28. Februar 2011
Internationale Forscher fanden heraus, dass eine bestimmte Genveränderung das Risiko für eine manisch-depressive Störung erhöht.
Bei der manisch-depressiven Störung, die man auch als Bipolare affektive Störung bezeichnet, handelt es sich um eine psychische Störung. Dabei kommt es zu Episoden, wo der Betroffene zwischen Depression oder Manie schwankt, wobei in der manischen Episode sich ein gesteigerter Antrieb und Rastlosigkeit bemerkbar machen. Hierbei kommt es dann zum Teil zu einer euphorischen oder aber zu einer gereizten Stimmung.
Nun konnten die Wissenschaftler unter Leitung von Forschern aus Jülich, Mannheim und Bonn, dieses mit verantwortliche Gen identifizieren. Es handelt sich um eine Variante des Gen Neurocan (NCAN), das bei den betroffenen Menschen dann häufiger vorhanden ist, wie also die Wissenschaftler bei ihrer Studie feststellten.
Doch ist dieses Gen nur ein Risikofaktor, denn es müssen noch weitere Faktoren hinzukommen so beispielsweise auch die Umwelteinflüsse. Aber die neue Erkenntnis kann bei der Suche nach einer richtigen Therapie ein Baustein sein.
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