23. August 2010
Menschen, die unter Depressionen leiden, besitzen auch ein stärkeres Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken, aber auch umgekehrt können durch Diabetes depressive Störungen entstehen, wie die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) in Bochum hinweist.
So sind einerseits durch eine Depression Übergewicht oder auch zu wenig Bewegung die Folge und zweitens können auch die Kortisolwerte im Blut ansteigen, so dass der Blutzucker nicht genügend in die Körperzellen gelangt. Zugleich steigt auch das Risiko für einen Herzinfarkt um das 2,5-fache. Aber eine Diabetes kann auch zu depressiven Störungen führen und es kann schließlich zu weiteren Komplikationen kommen, beispielsweise eine Amputation oder Erblindung, weshalb Menschen, die an Diabetes erkrankt sind, sich auch psychologisch behandeln lassen sollten.
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