19. Mai 2010
Ein Mann ist stark, unabhängig, unnahbar und ein Kämpfer. So weit das Rollenklischee. Tragische Selbstmorde wie die Robert Enkes zeigen der Öffentlichkeit aber einmal mehr, dass auch das vermeintlich „starke Geschlecht“ an beruflichen und privaten Problemen so immens leiden kann, dass Depressionen entstehen, die bis zum Suizid führen können. Die Statistik spricht dafür, dass depressive Männer öfter den Freitod wählen, als Frauen mit der selben Diagnose. Aber warum ist das so?
Zunächst einmal gestehen sich Frauen häufiger als Männer ein, dass sie unter psychischen Problemen leiden und suchen Hilfe. Männer neigen dazu, das Problem zu verschweigen, legen Aggressivität an den Tag, die nicht als Hilferuf verstanden wird. Männer verstecken ihre Probleme hinter Aggressionen, Frauen werde ängstlich und angreifbar. Die Geschlechter gehen oft komplett gegensätzlich mit ihrer Krankheit um. Da Frauen sich eher Hilfe suchen, ist ihr Verhalten ausschlaggebend für die Symptomatik geworden, die in den Lehrbüchern steht. Die Symptome der männlichen Patienten halten erst langsam in die Bücher Einzug. Daher werden sie schlechter diagnostizert und bleiben allein. Aber da Männer häufiger zum Suizid neigen als Frauen, müssen ihre Krankheiten erst recht ernst genommen werden.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu dieser News.
Lesermeinung schreiben |
25.05.12 | |
![]() | DEPRESSION |
06.05.12 | |
![]() | DEPRESSION |
05.05.12 | |
![]() | DEPRESSION |
03.05.12 | |
![]() | DEPRESSION |
![]() | DEPRESSION |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Depression Forum


Der Ratgeber Winterschlaf zu dem Thema Depression von Peter Whybrow und Robert Bahr.
