16. April 2010
Deutsche Forscher konnten jetzt frühere Untersuchungen bestätigen, wonach depressive Menschen Schwarz-Weiß-Kontraste schlechter wahrnehmen können als gesunde Menschen. Wer unter Depressionen leidet, der glaubt alles nur grau in grau zu sehen und die Wissenschaftler fanden heraus, dass die Netzhautzellen tatsächlich schwächer auf Kontraste reagieren.
Hierzu machten die Forscher einige Versuche mit Menschen, die an Depressionen litten, und gesunden Menschen. Sie untersuchten dabei mit einer speziellen Methode die Netzhaut der Teilnehmer, die ein Schachbrettmuster mit unterschiedlichen Kontrasten anschauen sollten. Und tatsächlich stellten die Forscher bei den beiden Gruppen Unterschiede bei der Netzhautmessung fest. Nun sollen noch weitere Studien dazu folgen und vielleicht kann man zukünftig mit dieser Methode Depressionen vorzeitig erkennen und dann auch besser behandeln.
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