Meine Mutter ist dement und noch eine Phobie

Manchmal erkennt meine Mutter mich gar nicht mehr und das obwohl ich mit Ihr unter einem Dach wohne und Sie pflege. Mittlerweile weiß ich nicht mehr weiter, denn eins vergisst Sie offenbar nicht, Sie hat eine totale Phobie vor Krankenhäuser und anderen Pflegeeinrichtungen. Ich schaffe das aber alleine nicht mehr, ich weiß nicht mehr weiter.

Könnt Ihr mir ein paar Ratschläge geben, was zu tun ist?

Eure Eva

Antworten (3)
Sozialstation einbinden

Man kann sich das Leben auch dadurch erleichtern, dass man die Sozialstation mit in die Pflege integriert, sodass man nicht alles allein machen muss.
Außerdem gibt es auch Ehrenamtliche, die bereit sind, stundenweise einen Demenzkranken zu betreuen, damit die Angehörigen mal Zeit zum Luftholen haben.

Tagespflege?

Vielleicht ist die Mutter ja noch nicht so dement, dass man sie ganz in ein Heim geben muss. Es gibt ja auch die Tagespflege, sodass sie abends wieder in ihrer vertrauten Umgebung sein könnte. Und wenn die Tochter mal Urlaub braucht , gibt es die Kurzzeitpflege.

Sprich mit der Krankenkasse oder dem behandelnden Arzt. Die können dir weiterhelfen. Mit der Demenz der eigenen Mutter fühlt sich jeder von uns überfordert. Da braucht man fachliche Hilfe von Leuten, die gefühlsmäßig nicht so engagiert sind wie man selbst.

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