17. Oktober 2009
Auf der Welt sind etwa 17 Millionen Menschen von dem Chronischen Erschöpfungssyndrom (CFS) betroffen, wobei in Deutschland schätzungsweise 300.000 darunter leiden. Eine genaue Diagnose ist schwierig, weil es keine Labortests oder andere Untersuchungsmethode dafür gibt und die Symptome auch bei vielen anderen Erkrankungen auftreten.
Jetzt haben amerikanische Wissenschaftler bei Patienten in den Blutzellen ein Virus entdeckt, der ansteckend ist. Hierbei handelt es sich um das sogenannte XMRV-Virus. Nun müssen die Forscher klären, ob das Virus der Auslöser für CFS ist, oder die Patienten erst anschließend von dem Virus befallen wurden.
Beim Chronischen Erschöpfungssyndrom (CFS – Chronic fatigue syndrome) handelt es sich um eine Krankheit, die auch häufig zur Behinderung führt. Sie macht sich besonders bemerkbar durch eine lähmende geistige und körperliche Erschöpfung, sowie auch weiteren Symptomen, wie Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Gelenk- und Muskelschmerzen. Dazu kommen Schwierigkeiten bei der Konzentration und beim Gedächtnis. Auch ist häufig das Immunsystem betroffen.
Wie die Wissenschaftler weiter feststellten, besitzen Patienten, die an CFS erkrankt sind, ein erhöhtes Risiko an Krebs zu erkranken und man will nun erforschen, ob das Virus dabei eine Rolle spielt.
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