Burnout-Syndrom Artikel

Im Lot bleiben und dem Burnout zuvorkommen

Druck, Stess und Reizüberflutung sorgen immer häufiger dafür, dass das physische und psychische Gleichgewicht aus dem Lot gerät - es droht ein Burnout. Doch Experten haben festgestellt, dass sieben verschiedene Maßnahmen dem gefürchteten Zusammenbruch vorbeugen können.

Schlafen Sie gesund!

Wer ganztags arbeitet und mehrere Stunden lang körperlich und geistig gefordert ist, braucht im Durchschnitt siebeneinhalb bis acht Stunden Schlaf, um sich richtig zu regenerieren. Das ist nicht gewährleistet, wenn Sie um Mitternacht den Fernseher ausschalten und am nächsten Morgen um halb sieben wieder der Wecker klingelt. Was in der Jugend noch zu funktionieren scheint, schlägt sich irgendwann in dauerhafter Müdigkeit und Gereiztheit nieder. Es kostet Sie ungleich mehr Kraft, die gewohnte Leistung zu bringen. Viele werden schlecht gelaunt, nervös oder unkonzentriert. Achten Sie also auf ausreichend erholsamen Schlaf.

Werden Sie aktiv!

Nein, Sie müssen kein Hochleistungssportler sein, um sich körperlich fit zu fühlen. Auch eine Anmeldung im Fitnessstudio ist nicht nötig, wenn das Ihnen widerstrebt. Dennoch ist ein gewisses Maß an körperlicher Aktivität sehr wichtig, damit Sie in Schwung bleiben, Ihr Schlafverhalten und Ihre Verdauung funktionieren können. 30 Minuten körperliche Aktivität sind angeraten, am besten an der frischen Luft. Ob Sie lieber joggen, radeln, schwimmen oder spazieren gehen, entscheiden Sie selbst.

Essen Sie ausgewogen!

"Du bist, was du isst" - dieser alte Spruch bewahrheitet sich immer wieder. Verzichten Sie weitesgehend auf Fast Food und Fertiggerichte und greifen Sie als Snack lieber zu Obst und Gemüse. Auch Nüsse und Studentenfutter sind eine geeignete "Nervennahrung" und versorgen Sie mit wichtigen Fettsäuren. Ausreichend zu trinken ist ebenfalls wichtig - das Minimum liegt bei 1,5 Litern am Tag. Dafür eignen sich Wasser, Tee und Fruchtschorlen am besten.

Beobachten Sie Ihren Konsum von Genussmitteln!

Für viele gehört die Tasse Kaffee am Morgen und das Gläschen Rotwein am Abend zu einem angenehmen Lebensgefühl dazu. Das ist auch vollkommen legititim. Seien Sie sich jedoch darüber bewusst, dass bei sechs Tassen Kaffee am Tag meist eine Koffeinabhängigkeit vorliegt. Abends vor dem Fernseher ist ein Viertelliter Wein oder ein halber Liter Bier für Männer in einem gesunden Rahmen, Frauen sollten sich auf die Hälfte beschränken.

Sorgen Sie für Ruhe und Entspannung!

Viele Menschen beschäftigen sich täglich die meiste Zeit damit, möglichst effizient mit möglichst viel Stress umzugehen. Zur Ruhe zu kommen fällt ihnen daher erstaunlich schwer. Planen Sie gezielte Ruhephasen ein - auch für Ihre Freizeit, denn die Anforderungen von Freunden und Familie können zusätzlichen Stress bedeuten. Entspannungstechniken, Meditation, Autogenes Training oder Yoga können dabei helfen. Wenn bereits ein Burnout eingetreten ist, sind diese Techniken enorm wichtig.

Vergessen Sie Ihre Hobbys nicht!

Wissen Sie noch, wie viel Zeit Sie als Kind mit Ihren Freunden verbracht haben? Und wann haben Sie sich das letzte Mal mit Hingabe einem schönen Hobby gewidmet, sich weitergebildet, etwas gemalt oder Musik gemacht? Es ist ungeheuer wichtig, auch solche Freizeitaktivitäten als wichtige Termine wahrzunehmen. Kreativität und lebenslanges Lernen bereichern uns jeden Tag.

Trauen Sie sich, spirituell zu sein!

Nicht jeder findet auf Anhieb einen Zugang zu spirituellen Ansätzen und Techniken. Das ist auch in Ordnung. Es schadet aber nicht, wenn Sie offen sind für neue Erfahrungen. Gerade viele Strategien, die aus dem esoterischen Bereich kommen und daher mit Skepsis bedacht werden, helfen im Ernstfall besonders gut auf den Weg zurück zu sich selbst.

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