Burnout-Syndrom Artikel

Entspannt gegen ein Burnout vorgehen

Immer mehr Menschen leiden in der heutigen Zeit unter dem Burnout-Syndrom. Ein gutes Mittel gegen das innere Ausgebranntsein ist Entspannung.

Überforderter Geschäftsmann hat Kopf auf Tisch liegen

Bei einem so genannten Burnout-Syndrom fühlen sich die betroffenen Menschen chronisch erschöpft, kraftlos und geradezu ausgebrannt. Mithilfe von verschiedenen Entspannungsmethoden ist es jedoch möglich, dem Syndrom vorzubeugen oder ihm entgegenzuwirken.

In einem frühen Stadium des Burnout-Syndroms ist es noch machbar, mit präventiven Maßnahmen gegen den Erschöpfungszustand vorzugehen. Zu diesen Maßnahmen zählen auch verschiedene Entspannungs- und Aktivierungsmethoden.

Progressive Muskelentspannung

Bei der progressiven Muskelentspannung werden stressbedingte seelische und körperliche Anspannungen gelockert. Dabei assoziiert man bei sich abwechselnder Anspannung und Entspannung das Lösen von den inneren Spannungen.

Bei den verschiedenen praktischen Übungen konzentriert man sich auf einzelne Muskelgruppen, Arme oder Beine. Angeboten werden Kurse zur progressiven Muskelentspannung von zahlreichen psychologischen und pädagogischen Praxen.

Autogenes Training

Beim autogenen Training gleicht man Zustände der Anspannung durch suggestive Selbstentspannung wieder aus, wodurch Verkrampfungen gelöst werden. Bei dieser Psychoregulationsmethode wird die Entspannung von der ausübenden Person selbst vorgenommen.

Hat man das autogene Training erlernt, lässt es sich auch ohne Anleitung eines Therapeuten problemlos durchführen.

Yoga

Eine weitere bewährte Entspannungsmethode gegen das Burnout-Syndrom ist Hatha-Yoga, auch Körper-Yoga genannt. Dabei bringt der üÜende Körper, Geist und Seele durch spezielle Körper-, Atem- und Meditationsübungen wieder miteinander in Einklang. Außerdem haben die Übungen eine belebende Wirkung auf die Organe.

Qi Gong

Zu den Aktivierungsverfahren gegen ein Burnout-Syndrom gehört Qi Gong. Ziel der verschiedenen Übungen ist die Reinigung von Geist und Körper. Dabei versteht man den Fluss des Atems als Lebensenergie.

Tai Chi

Ein weiteres Aktivierungsverfahren gegen Burnout ist das Tai Chi, das auch Schattenboxen genannt wird. Darunter versteht man eine alte chinesische Bewegungsmeditation, die in früheren Zeiten auch als Selbstverteidigungstechnik diente.

Beim Tai Chi werden harmonische und leichte Bewegungen ausgeübt, die für Entspannung, Ausgeglichenheit, Ausdauer und Konzentration sorgen.

Quellenangaben

  • Bildnachweis: burnout © Nina Hoff - www.fotolia.de

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