24. Mai 2007
Eine wichtige Ursache für die Entstehung von Brustkrebs liegt in vielen Fällen in einer Vermehrung des Gens ESR1, das ein Eiweiß dazu veranlässt, Östrogen zu binden. Zu dieser Erkenntnis sind Forscher vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf gekommen.
Die Bindung der Östrogen-Rezeptoren ist allerdings schon seit einiger Zeit als Auslöser für Brustkrebs bekannt. Die gezielte Therapie mit dem Medikament Tamoxifen richtet sich genau dagegen.
In einer Studie mit Brustkrebspatientinnen unter Tamoxifen-Behandlung stellte sich heraus, dass Frauen mit dieser Anhäufung des Gens ESR1 überdurchschnittlich gut auf die Therapie reagierten.
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