21. Dezember 2006
In der aktuellen Ausgabe des "Journal of Clinical Oncology" haben US-Mediziner ihre jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Hormonersatzpräparaten veröffentlicht. Demnach stehen diese Präparate, die auch Estrogene genannt werden, im Verdacht, das Brustkrebsrisiko zu erhöhen.
Laut Versicherungsangaben haben Ärzte in den USA seit 2002 erheblich weniger Hormonersatzpräparate verabreicht. Passend dazu wurde im gleichen Zeitraum ein Absinken der Erkrankungsrate von Brustkrebs um zehn Prozent beobachtet.
Ein direkter Zusammenhang lässt sich zwar noch nicht zu hundert Prozent herstellen, aber die Theorie der Mediziner gilt als sehr wahrscheinlich.
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