23. September 2010
Eine Frau aus der russischen Stadt Wladiwostok entdeckte einen Knoten in ihrer Brust, der ihrer Meinung nach sehr schnell wuchs. Da sie aber auf die Schnelle kein Arzttermin bekam, entfernte sie sich den Knoten selbst in einer kleinen Operation.
Sie hatte selbst einige Semester Medizin studiert und wusste im Groben worauf es bei der Operation ankommt. Sie desinfizierte die Schnittstelle und das Skalpell, setzte sich Betäubungsspritzen in die Brust, durchtrennte die Haut und das darunterliegende Gewebe und entfernte den Tumor vollständig. Ihre Tochter assistierte der selbsernannten Chirurgin.
Nach dem ganzen Medienrummel bekam die Frau dann doch noch einen Termin bei einem richtigen Chirurgen, der vollkommen überrascht war, wie gut die Operation durchgeführt wurde. Der kirschgroße Knoten hatte keine Rückstände hinterlassen und die Wunde heilte auch einwandfrei. Lediglich die Narbe wird wohl nicht ganz so professionell aussehen.
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