8. März 2005
Noch Jahre nach einer geheilten Krebserkrankung finden sich im Blut manchmal noch bösartige Zellen, ohne dass der Patient krank ist. Laut einem Bericht des Gesundheitsmagazins Apotheken Umschau fanden amerikanische Forscher um Dr. Jonathan Uhr, Universität Houston, Texas dies bei Untersuchungen geheilter Brustkrebs-Patientinnen heraus.
Als Herkunftsort der Zellen vermuten die Forscher verborgene Tumorherde. Ein sehr wirksamer körpereigener Mechanismus hält diese offenbar aber in Schach. Die Entdeckung könnte Wege zu neuen Therapien aufzeigen, aber auch erklären, warum Tumorerkrankungen manchmal Jahre nach einer scheinbaren Heilung wieder auftreten.
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