15. Mai 2009
In Frankfurt am Main diskutierten am Wochenende rund 400 Experten über die Frage, wie man in der Frühdiagnostik von Brustkrebs die Diagnosestandards festlegen könne. So lassen sich mittels der radiologischen Untersuchung anhand bestimmter Merkmale ein Brustkrebs besser identifizieren.
Zu diesen Anzeichen zählen zum Beispiel ein sternförmiger Rand, der bis zu 95% ein Krebsrisiko des Tumors aufzeigen kann. Des Weiteren seien wichtige Zeichen Mikroverkalkungen, Dichte, Form, die Knotenstelle und auch mögliche Hautveränderungen. Seit langem weiß man, dass ein Brustkrebs sehr gut ausgeheilt werden kann, sofern er rechtzeitig, sprich im Frühstadium, entdeckt und auch rasch behandelt wird. Anderseits kommt es immer wieder vor, dass ein Befund korrigiert werden muss und die betroffenen Frauen somit unnötig in Angst versetzt werden.
Umso wichtiger ist es mit den Diagnosemethoden Mammografie, Ultraschall und auch der Magnetresonanztomografie eindeutige Zeichen feststellen zu können, die bei der korrekten Diagnose Unterstützung leisten. Weitere Fragestellungen des Symposiums: Welche Bedeutung auf langer Sicht Kernspintomografen in der Diagnose beinhalten oder auch wie dadurch unnötige Maßnahmen bei der betroffenen Patientin durchgeführt werden, die mitunter mehr belasten als wirken. Wichtige Fragen angesichts der jährlich rund 57.000 mit Brustkrebs erkrankten Frauen.
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Die Beiträge dieses Bandes gehen zurück auf die 14. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Senologie...
