9. Februar 2009
Meist wird der Brustkrebs operativ entfernt. Verhindern kann eine Frau die Entstehung des Brustkrebses nicht, jedoch kann sie durch regelmäßiges Abtasten der Brust die Krankheit frühzeitig erkennen.
Wie der Brustkrebs therapiert wird, hängt von seiner Größe und der genauen Tumorart ab.
In mehr als der Hälfte der Fälle wird nicht die komplette Brust, sondern nur das vom Krebs befallene Gewebe der Brust entfernt. Dies wird brusterhaltende Operation genannt. Im Anschluss an die Operation erfolgt eine Chemo- oder Strahlentherapie. Die Chemo- oder Strahlentherapie soll verhindern, dass der Tumor erneut wächst. Zusätzlich werden auch Lymphknoten entfernt und auf Krebs untersucht.
In der Brustkrebstherapie gibt es viele verschiedene Therapiemöglichkeiten, je nach Größe des Tumors, Alter der Patientin usw.
Um eine Brustkrebserkrankung möglichst frühzeitig zu erkennen, sollte sich jede Frau mindestens einmal monatlich selbst nach Knoten abtasten. Wird ein Knoten ertastet, sollte man sofort zum Gynäkologen gehen und den Termin nicht unnötig hinausschieben. Je schneller eine Behandlung erfolgt, desto besser sind die Überlebenschancen.
Zusätzlich zur Selbstuntersuchung sollte jede Frau an der Krebsvorsorgeuntersuchung teilnehmen. Jeder Gynäkologe führt diese durch. Die Untersuchungen werden von allen Krankenkassen erstattet.
Schwangerschaften und anschließende lange Stillzeiten sollen Frauen ebenfalls vor Brustkrebs schützen.
Werden auch noch Faktoren wie Rauchen und Alkohol vermieden, tut eine Frau alles, was sie selbst gegen Brustkrebs tun kann.
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