9. Februar 2009
Welche Ursachen zu Brustkrebs führen, sind noch nicht genau bekannt. Wie die Brustkrebserkrankung verläuft, hängt davon ab, wann sie erkannt wird und wie aggressiv der Tumor ist.
Genaue Ursachen für die Entstehung von Brustkrebs sind noch nicht bekannt. Jedoch sind sich Wissenschaftler einig, dass Brustkrebs mit hoher Sicherheit vererbt werden kann. Meist tritt Brustkrebs in einigen Familien gehäuft auf.
Mögliche Ursache für die Entstehung von Brustkrebs ist zum Beispiel die Mastopathie. Die Mastopathie ist eine gutartige Gewebeveränderung in der Brust.
Mädchen, die in sehr jungen Jahren (jünger als 11 Jahre) ihre erste Regelblutung bekommen, sind möglicherweise gefährdet, später an Brustkrebs zu erkranken.
Auch Frauen, die spät (ab einem Alter von 55 Jahren) in die Wechseljahre kommen, haben ein erhöhtes Risiko.
Des Weiteren hat die Ernährung möglicherweise Einfluss auf die Entstehung von Brustkrebs. Dauerhaftes fettiges Essen fördert Entstehung der Erkrankung.
Und auch Frauen, die keine Kinder bekommen oder erst ab einem Alter von 30 Jahren das erste Kind bekommen, sind gefährdet, an Brustkrebs zu erkranken.
All diese Faktoren können die Entstehung von Brustkrebs begünstigen, müssen jedoch nicht.
Ist die Diagnostik abgeschlossen und hat sich der Verdacht auf einen bösartigen Tumor in der Brust erhärtet, muss dieser entfernt werden. In einigen Fällen erfolgt vor der Operation eine Chemotherapie, um den Knoten in der Brust schrumpfen zu lassen. Erst nach Abschluss der Chemotherapie wird dann operiert. Im Anschluss an die Operation oder auch einige Monate später kann ein Wiederaufbau der Brust erfolgen. Dazu kann körpereigenes Gewebe oder auch eine Prothese verwendet werden.
Sehr wichtig für das Überleben der Patientin ist auch eine konsequente ärztliche Nachsorge. Ist der Brustkrebs besiegt, findet die Nachsorge anfangs alle drei Monate statt, später zweimal jährlich. Im Rahmen der Nachsorge wird die operierte Brust mit Ultraschall, Mammografie und gegebenenfalls auch einer Magnetresonanztomografie untersucht, um feststellen zu können, ob sich erneut Knoten gebildet haben.
Ist die akute Behandlung des Brustkrebses abgeschlossen, erfolgt meist eine stationäre Rehabilitationsbehandlung in einer speziellen Fachklinik. Meist wird die Behandlung von den Rentenversicherungsträgern für einen Zeitraum von etwa drei bis vier Wochen erstattet. In der Reha werden krankengymnastische Übungen für die Schulter und den Arm der operierten Seite erlernt. Ferner lernen die betroffenen Frauen hier auch, ihren "veränderten" Körper wieder zu lieben. Hier erhalten sie auch Informationen zu speziellen Badeanzügen, zu Prothesenhaltern usw. Zusätzlich erhalten die Patientinnen hier auch Kontakte zu Selbsthilfegruppen.
In den Selbsthilfegruppen lernen Betroffene, dass sie nicht alleine sind mit ihren Sorgen, Schmerzen und Problemen. Sie können sich dort mit Gleichgesinnten austauschen.
In vielen Fällen kann Brustkrebs heute dauerhaft bekämpft werden. Es kann jedoch auch sein, dass er nach einigen Jahren erneut an anderer Stelle der Brust auftritt oder bereits gestreut hat und andere Organe befällt. Brustkrebs kann dann tödlich sein.
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