13. Juli 2005
Um Zeckenstiche zu vermeiden, sollte man beim Aufenthalt im Freien auf die richtige Kleidung achten.
Zeckenbisse können zu ernsthaften Erkrankungen, wie zur Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) oder zu Borreliose führen. Letztere wird mit Antibiotika behandelt; vor der FSME kann man sich mit der richtigen Impfung schützen. Experten raten vor allem denjenigen Menschen, die sich berufsbedingt viel in Gärten, Wäldern oder auf Wiesen aufhalten, zu der Impfung, denn erkrankt man an Frühsommer-Meningoenzephalitis, kann dies im schlimmsten Fall zum Tod führen. Wer sich mit dem Virus infiziert, kann an Nervenlähmungen oder einer Gehirnhautentzündung erkranken.
Generell sollte man während des Aufenthalts im Freien darauf achten, seine Haut mit langer Kleidung zu bedecken. Hilfreich ist es, die Strümpfe über die Hosenbeine zu ziehen, damit die Zecken keine Chance haben, auf nackte Haut zu gelangen. Nach getaner Arbeit oder dem Waldspaziergang sollte man seinen Körper - vor allem in den Achselhöhlen, der Leistengegend sowie am Kopf und Hals - auf Zecken untersuchen. Findet man eine Zecke, so muss diese mit einer Pinzette entfernt und die Einstichstelle desinfiziert werden. Sollte sich diese trotzdem entzünden, sollte ein Arzt hinzugezogen werden.
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