20. Februar 2005
Bei Borreliose handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die vor allem durch Zeckenbisse übertragen wird. Vielen Menschen ist diese Erkrankung nicht bekannt.
Und so kommt es vor, dass man in Sachen Zeckenschutz oft viel zu nachsichtig ist. Doch besonders in Gegenden, in denen sich viele Bäume und Sträucher befinden, sollte daran gedacht werden, sich mit geeigneten Mitteln und Kleidungsstücken vor den kleinen Tieren zu schützen.
Die Zeckenart, die deutschlandweit am häufigsten Menschen befällt, trägt den Namen Gemeiner Holzbock; sie ist die bekannteste Form der so genannten Schildzecken. Ist die Zecke mit Krankheitserregern infiziert, so kann es zur Übertragung von Erkrankungen wie Borreliose kommen.
Statistiken zufolge erkranken in Deutschland bis zu 100.000 Menschen an dieser Infektionskrankheit - eine Impfung dagegen gibt es leider nicht.
Umso wichtiger ist es, auf den richtigen Schutz zu achten und es erst gar nicht zu einem Zeckenbiss kommen zu lassen. In Apotheken und Drogerien gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Zeckenschutzmitteln und zudem sollte man lange Kleidung tragen, wenn man beispielsweise im Wald unterwegs ist. Da die Zecken gerne mal von den Bäumen fallen, ist ein Hut besonders wichtig; zudem empfiehlt es sich, die Hosenbeine in die Socken zu stecken, um den Tieren keine Angriffsfläche zu bieten.
Kommt man nach einem Tag im Freien nach Hause, gilt es, seinen Körper nach eventuellen Zeckenbissen abzusuchen. Hat man einen dieser Blutsauger gefunden, sollte man ihn mit einer dafür vorgesehenen Zeckenzange vorsichtig entfernen.
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