Medikamente zur Linderung des Borderline-Syndroms

Welche Medikamente bringen langfristig bei Borderlinern Linderung?
Wie können die Angehörigen besser damit umgehen?

Antworten (9)
Borderline

Hallo,
Du meinst eventuell das Medikament abilify, wird auch unter anderen Namen vertrieben und ist teuer!
LG lisa

Medikamente gegen Borderline

Hallo ich bin 29 und habe selber Borderline mit schweren paranoiden Zügen(panikattaken, zwangsstörung, depressionen, essstörung). also ich habe jetzt schon ein par mal gehört, dass es wohl spezielle Medikamente gegen ein par Symptome bei Borderline geben soll.diese sollen wohl aber nur in Kliniken verabreicht werden oder von mutigen neurologen verschrieben werden, weil sie den Krankenkassen zu teuer sein sollen, als dass sie verschrieben werden.meistens werden billigere warianten verschrieben, die dann nicht so gut helfen. ..
Ich habe leider noch nicht erfahren können wie diese Medikamente heißen, weil mir das kein Arzt sagt...was ich als Frechheit empfinde, da ich schon etliche Therapien und "Medikamentenversuche" (tavor, venlafaxin, citricin, citalopram, seroquel usw)hinter mir habe und nichts wirklich richtig hilft und ich ein par Symptome weniger schon als lebenswerter empfinden würde.
Das Borderline weniger werden soll mit 30 wag ich schwer zu bezweifeln, da ich nun 29 bin und seit Kindheit an Borderline leide, aber ich hoffe trotzdem, dass das stimmt.

Keine benzos o.ä.

Hallo gretel,

es können einige medikamente linderund bei einigen problemen geben, grundsätzlich gilt: so wenig wie möglich.

außerdem sollten keine arzneien verschrieben werden die süchtig machen können (diverse schlafmittel, tavor, diazepam z.B.), diese erhöhen das risiko von typischem suchtverhalten, dissoziativen zuständen und hemmungsloser selbstverletzung.
es gibt kein antidepressivum und kein neuroleptikum was abhängig macht

Antwort???

Huhu, wieso antwortet hier niemand?
Würde mich wirklich riesig freuen!

Sorry....

Es sollte eigentlich so lauten:
... sich selbst keine Vorwürfe zu, oder sich zu SCHNEIDEN
... Dies soll jetzt NICHT böse rüberkommen...

@Marika

Was bitte verstehst du unter einem "Co-Borderliner", wie du es ausgedrückt hast?
Für mich hörte sich dieser Satz so an, als hättest du Sorge, dass Angehörige, oder Freunde von Borderlinern dazu neigen könnten, ebenfalls zu einem Borderliner zu werden.
Habe ich dich da richtig verstanden?
Ich denke nicht, dass Menschen die mit Borderlinern befreundet, oder verwandt sind, mehr dazu neigen, ebenfalls daran zu erkranken.
Meiner eigenen Erfahrung nach, kann ich nur sagen:
Meine Familie (speziell meine Mutter) haben sich zuerst bemüht, mich davon abzubringen, allerdings auf die falsche Weise, unzwar in dem sie mir auch noch Vorwürfe gemacht hat, dass ich mich verletze. Diese Vorwürfe, habe ich mir ja schließlich selber genug gemacht, ob man es glaubt, oder nicht.
Nach jeden Schnitt hätte ich mich am allerliebsten selbst geohrfeigt, oder anders dafür bestraft. Dass meine Mutter dann auch noch anfing, mir Vorwürfe zu machen, was ich im übrigen gut verstehe, hat mir nicht wirklich geholfen, im Gegenteil, jetzt musste ich auch noch damit klarkommen, meinem Lebensinhalt, also meine Mutter, verletzt zu haben, und ihr Sorgen bereitet zu haben, was ich ja eigentlich hätte verhindern können.
Zum Beispiel, indem ich besser aufgepasst hätte, dass sie es nicht sieht, oder einfach noch intensiver zu versuchen. es zu lassen.
Auch mein Freundeskreis begann irgendwann mir Vorwürfe zu machen, und mich immer wieder zu bitten, es zu unterlassen.
Na ganz toll, erst meine Mutter, und nun auch noch meine Freunde.
Ich denke man kann sich gut vorstellen, dass es dadurch alles andere, als leicht war, sich selbst keine Vorwürfe zu machen, oder sich nicht mehr zu scheiden....
Es ist nun einmal eine Krankheit, daran kann man nichts ändern, sicher kann man so gut wie möglich versuchen diese zu behandeln, jedoch können Medikamente, ein vernünftiges, ruhiges, und klärendes Gespräch nicht ersetzen, wenn du verstehst.
Dies soll jetzt böse rüberkommen, schließlich hat jeder seine eigene Ansicht, und Meinung alle dem gegenüber, und dass ist ja auch völlig in Ordnung!

Mit freundlichen Gruß,
Sonja.

Es gibt keine

Es gibt leider keine medizin die borderlinern richtig helfen kann ich empfehle da ich es selber mitgemach habe das DBT programm um besser herr über sich selbst zu werden und mit seiner krankheit klar zu kommen! lg Steffi

die angehörigen sollten beistand leisten..

wenn du als angehöriger damit nicht fertig wirst, nimm doch selbst medikamente! ich bin selbst betroffene und bekomm eine super wut wenn ich das lese! Hast du einen hauch von ahnung was es heißt Borderliner zu sein?! Ich denke das ein betroffener selbst die medikamenten wahl mit dem therapeuten hat und das auch vom betroffenen ausgehen sollte!

Medikamente zur Linderung des Borderline-Syndroms

Was die Medikamente angeht, dass kann nur ein Psychiater entscheiden, der in der Regel u.a. ein Antidepressiva verschreibt, was den Stimmungsschwankungen die Spitzen nehmen soll. Angehörige sollten immer gesprächsbereit sein und in Krisensituationen keine Vorwürfe machen.Auf der anderen Seite ist es wichtig nicht zum Co-Borderliner zu werden. Es gibt in der Regel in größeren Gemeinden Selbsthilfegruppen für Angehörige von Borderlinern, es kann durchaus sinnvoll sein sich so einer Gruppe anzuschliessen.
Gruß Marika

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