10. Oktober 2011
Bluthochdruck gehört inzwischen zu den Volkskrankheiten. Bleibt er auf Dauer bestehen, gilt er als großer Risikofaktor für die Herzgesundheit und auch das Gehirn kann Schaden nehmen.
Eine Studie zeigt nun, dass eine Kombitherapie beide Organe wirksam schützen kann, wenn sie frühzeitig nach der Diagnose "Bluthochdruck" begonnen wird. 209.650 Patientendaten wurden dafür ausgewertet. Die Patienten, die ein Monotherapie erhalten hatten, hatten dabei öfter Erkrankungen des Herzens und des Hirns entwickelt. Die Rate war um 11 Prozent höher als bei den Patienten, die von Beginn an ein Kombinationstherapie erhalten hatten.
Bei dieser sogenannten "initiale Kombinationstherapie" werden zwei verschiedene Wirkstoffe gemeinsam - aber dafür in niedriger Dosis - an den Patienten vergeben. Bei einer dauerhaften Einnahme dieser Medikamente sinkt das Risiko für Herz- und Gehirnschäden über die Jahre laut der Studie im Durchschnitt um ganze 26 Prozent.
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