4. Dezember 2009
Dass sich Kinder auch lange nach dem Windelalter noch regelmäßig einnässen ist gar nicht so selten, für viele Eltern und Kinder jedoch ein unangenehmes und schambesetztes Thema. Um das Problem zu bekämpfen, gibt es diverse Ansätze.
Wenn ein Kind sich plötzlich in der Nacht einzunässen beginnt, sollte der erste Gang zunächst zum Kinderarzt führen. Dieser sollte zunächst organische Ursachen wie etwa eine Blasen- oder Harnwegsinfektion ausschließen. Erst wenn sicher fest steht, dass es keine körperlich erkennbaren Ursachen für das Problem gibt, sollten Eltern andere Maßnahmen treffen.
Mögliche Ursachen für das Problem können seelische Belastungen des Kindes sein, die für die Eltern zunächst nicht auf der Hand liegen. Es kann sich aber auch um eine Entwicklungsstörung oder schlicht um eine schwierige Phase handeln.
Zeigt sich das Bettnässen als anhaltendes Problem, sollten die Eltern auch andere Faktoren - zum Beispiel den Standort des Kinderbettes - überprüfen. Eine Anzahl von Experten hält Belastungen wie Elektrosmog für einen möglichen Auslöser von Schlafproblemen und auch mangelnde Kontrolle über die Blase in der Nacht.
Mit speziellen Geräten kann die elektrische Belastung gemessen werden. Am besten wird das von einem seriösen Experten durchgeführt. Dann kann auch eine sogenannte Schlafplatzsanierung durchgeführt werden - eventuell muss das Bett umgestellt werden. Quellen für elektrische Strahlungen, wie etwa Wecker, Lampen und Leitungen, werden umplatziert, eventuell sogar vor dem Zubettgehen die Stromversorgung des Zimmers ausgeschaltet. Auch die direkten Nebenräume werden überprüft. Mit diesen Maßnahmen konnte schon vielen Kindern und Erwachsenen mit nächtlichen Problemen geholfen werden.
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