19. Oktober 2009
Besenreiser können verödet werden. In gewissem Maße kann man den Besenreisern vorbeugen.
Besenreiser müssen nicht zwingend behandelt werden. Wenn sich der Patient jedoch aus kosmetischen Gründen zu dem Eingriff entscheidet, kann dieser von einem Facharzt für Phlebologie durchgeführt werden.
Meistens werden Besenreiser verödet. Im Rahmen der so genannten Sklerosierungsbehandlung werden Alkohol oder ein spezieller Schaum (die so genannte Schaumverödung) in die feinen Venen gespritzt. Die Venen verkleben und sind dann von außen nicht mehr zu sehen, da kein Blut mehr durchfließen kann. Meist muss der Patient mehrere Sitzungen durchführen lassen, bis alle Besenreiser verschwunden sind. Jeder Eingriff dauert etwa fünfzehn Minuten. Am Behandlungstag und teilweise auch noch einige Tage später müssen die Patienten meist einen Kompressionsstrumpf tragen, um blaue Flecken oder auch Folgeerkrankungen wie Thrombosen zu vermeiden.
Oberflächliche Besenreiser können auch per Laser behandelt werden. Der Laser verödet dabei die Besenreiser, so dass sie schrumpfen. Narben bleiben hier nicht zurück.
Die Eingriffe erfolgen im Rahmen einer ambulanten Behandlung. Der Patient erhält dazu nur in einigen Fällen eine örtliche Betäubung in das zu behandelnde Bein. Meistens ist der Eingriff derart schmerzarm, dass eine Betäubung nicht notwendig ist.
Neben diesen chirurgischen Methoden gibt es auch verschiedene Salben, die einen kühlenden Effekt auf die Beine haben. Sie senken den Druck in den Venen und beeinflussen so positiv die Besenreiser.
Wer Besenreiser vermeiden möchte, sollte sich regelmäßig körperlich bewegen. Fahrradfahren eignet sich zum Beispiel besonders gut, um die Venen zu stärken.
Besonders Menschen, die beruflich lange stehen oder sitzen müssen, sollten so oft wie möglich ihre Beine hochlegen.
Auch das kalte Abbrausen der Beine regt die Durchblutung an und hilft so Besenreiser zu vermeiden.
In jedem Fall sollte man sich gesund ernähren und dadurch Übergewicht vermeiden. Je mehr Gewicht die Beine tragen müssen, desto höher ist das Risiko, eine Venenerkrankung zu erleiden.
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