15. März 2004
Professor Braathen vom Inselspital Bern setzt das neue Verfahren zur Behandlung des hellen Hautkrebs ein. Er verwendet eine Kombination aus einer Creme mit dem Photosensibilisator Methyl-Amino-Oxo-Pentanoat (MAOP) und rotem Kaltlicht.
Nach der Entfernung der Verkrustungen muss die Creme circa drei Stunden unter Verschluss einwirken. Dadurch entsteht in den Krebszellen der eigentliche Lichtsensibilisator. Durch die folgende Bestrahlung mit dem Kaltlicht bilden sich freie Sauerstoffradikale, die die Tumorzellen abtöten. Es handelt sich um eine toxische Reaktion, somit kann es während der Behandlung zu Hautrötungen oder einem Brennen kommen.
Für das Verfahren werden zwei Sitzungen benötigt und eine Anästhesie ist nur bei größeren Flächen notwendig.
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