9. Juni 2009
Bakterieninfektionen werden mit Antibiotika behandelt. Je nach Erkrankung gibt es einige Maßnahmen, um einer Infektion vorzubeugen.
Bakterien werden durch die Einnahme von Antibiotika bekämpft. Zusätzlich helfen weitere Maßnahmen zur Beschwerdebesserung.
Patienten mit einer Blasenentzündung müssen neben der Antibiotikaeinnahme viel Trinken, um die Harnblase gut durchzuspülen. Da viele Patienten starke Schmerzen beim Wasserlassen haben, werden hier meist zusätzlich krampflösende Medikamente verordnet. Wärmflaschen lindern die Bauchschmerzen. Auch ein warmes Sitzbad lindert die Beschwerden.
Scharlach wird mit einem bestimmten Antibiotikum, dem so genannten Penicillin behandelt. Damit sind die Patienten innerhalb kurzer Zeit nach Beginn der Einnahme nicht mehr ansteckend und die Beschwerden klingen rasch ab.
Neben der Antibiotikatherapie wird die Lungenentzündung durch Bettruhe und gegebenenfalls durch zusätzliche Gabe von Sauerstoff behandelt, wenn die Patienten Probleme beim Atmen haben. Zusätzlich muss auch viel getrunken werden. Nur in seltenen Fällen ist eine Behandlung im Krankenhaus notwendig, wenn eine maschinelle Beatmung erfolgen muss.
Die Mandelentzündung wird nur dann mit Antibiotika behandelt, wenn sie sehr stark ausgeprägt ist. In jedem Fall erhält der Patient Medikamente, um das Fieber zu senken und die Schmerzen zu lindern. Zusätzlich sollten die Patienten zum Beispiel mit Kamillentee gurgeln und nur weiche und lauwarme Nahrung zu sich nehmen, um diese gut schlucken zu können.
Grundsätzlich sollte man alles vermeiden, was die Vermehrung der Bakterien fördert oder die natürliche Flora stören kann. Dazu gehören unter anderem parfümierte Artikel wie Toilettenpapier oder Intimsprays. Stuhlausscheidungen sollten nicht in Kontakt mit der Scheide oder dem Penis kommen, um ein Eindringen der Bakterien in die Harnröhre zu verhindern.
Patienten mit einer bakteriellen Infektion wie Scharlach sollten den Kontakt zu gesunden Menschen meiden, um diese nicht zu infizieren.
Gegen einige Erkrankungen, wie zum Beispiel eine bestimmte Form der Lungenentzündung, existieren auch Schutzimpfungen.
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