15. April 2009
Die Therapie der autoimmunen Hepatitis erfolgt durch Medikamente. Vorbeugen kann man der Krankheit nicht.
Patienten mit einer Autoimmunhepatitis erhalten Medikamente, so genannte immunsuppressive Medikamente (unter anderem Kortison), die über mehrere Jahre hinweg eingenommen werden müssen. Diese Medikamente beeinflussen das Immunsystem, so dass dieses nicht weiter die eigenen Leberzellen zerstört. Nach einigen Jahren werden die Medikamente oftmals abgesetzt, um die Reaktion des Körpers kontrollieren zu können. Bildet sich keine Leberentzündung mehr, ist die Behandlung beendet, beginnt die Hepatitis von neuem, muss der Patient weitere Jahre die Tabletten einnehmen. Meist ist bei der Behandlung der autoimmunen Hepatitis eine Langzeittherapie nötig.
Wurde die Erkrankung zu spät erkannt und es hat sich bereits eine schwere Leberzirrhose gebildet, kann auch eine Lebertransplantation notwendig sein. Dies kommt jedoch relativ selten vor. Der Patient benötigt dann ein neues Organ eines Spenders. Auch Patienten, die auf die medikamentöse Therapie nicht ansprechen, benötigen oftmals eine Organtransplantation, wenn ihre Leber zu versagen droht.
Da die genauen Ursachen der Erkrankung noch nicht bekannt sind, kann man der autoimmunen Hepatitis nicht vorbeugen.
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19.06.11 | |
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