10. November 2006
Michael Waldman von der Cornell University in den USA ist der Meinung, dass seine Studie zwar keinen direkten Beweis für eine Verbindung von Autismus und Fernsehkonsum erbringt. Allerdings werde darin ein möglicher Zusammenhang aufgezeigt.
Laut Waldman sei zumindest klar, dass Autismus genetisch bedingt sei. Die Frage, mit der der Wissenschaftler sich beschäftigt, ist, was der Auslöser für eine Verbreitung der Nervenkrankheit ist. Da keine ausreichenden Daten für seine Studie über den Fernsehkonsum von autistischen Kindern vorliegen, arbeitete Waldman mit anderen Daten für seine Studie.
Er verband die Zahl der autistischen Kinder mit den Abonnements für Kabelfernsehen und mit dem Vorhandensein von schlechtem Wetter. Resultat: Die Zahl der Autisten wuchs mit der Anzahl der Besitzer von Kabelfernsehen.
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