22. September 2010
An Autismus erkranken etwa viermal häufiger Jungen als Mädchen, was an bestimmten Veränderungen auf dem X-Chromosom liegen könnte, wie kanadische Wissenschaftler in Toronto feststellten. Weil die Jungen nur ein X-Chromosom haben, die Mädchen aber zwei, könnten somit irgendwelche Mutationen (spontane Veränderungen) das Risiko für Autismus erhöhen. So stellten die Forscher auch fest, dass beispielsweise die Schwestern von betroffenen Jungen, die unter Autismus litten, vollkommen gesund waren, obwohl sie auch die gleiche Mutation hatten aber das zweite X-Chromosom könnte diese ausgleichen und damit vor der Erkrankung bewahren.
Bei Autismus handelt es sich um eine tiefgreifende Entwicklungsstörung. Dies ist die angeboren und eine unheilbare Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitungsstörung des Gehirns, was sich schon im frühen Kindesalter bemerkbar macht. Wodurch diese Erkrankung entsteht, das ist noch nicht vollkommen geklärt, doch konnte man in den letzten Jahren mehrere Gene, die für die Entstehung von Autismus verantwortlich sein sollen, identifizieren. Unter den berühmten Persönlichkeiten gibt es auch einige, die an Autismus erkrankt waren, so beispielsweise Mozart, Newton oder auch Albert Einstein.
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