16. Januar 2008
Bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-Syndom (ADHS) reifen manche Gehirnareale drei bis fünf Jahre später als bei gesunden. Das berichtet das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ unter Berufung auf eine amerikanische Studie.
Die US-Forscher untersuchten 446 Kinder und Jugendliche, von denen ein Teil an ADHS litt. Sie fanden die Reifungsverzögerung gerade in den Hirnarealen, die für die Kontrolle der Aufmerksamkeit und des abstrakten Denkens zuständig sind. Lediglich das motorische Zentrum entwickelte sich schneller. Später holten die ADHS-Kinder auf.
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